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Klarere Abläufe in Facharztpraxen und MVZ.

Terminanfragen mit Überweisung, eingehende Befunde, Rückfragen zuweisender Praxen und oft mehrere Standorte oder Fachrichtungen: Facharztpraxen und MVZ haben andere Engpässe als eine Hausarztpraxis. KollaMed ordnet diese Abläufe und setzt passende Werkzeuge um.

Arzt mit Brille arbeitet am Computer in einem Praxisbüro

Wo in Facharztpraxen Zeit verloren geht.

Die Engpässe liegen oft vor und nach dem eigentlichen Termin: bei der Anfrage, bei fehlenden Unterlagen und bei der Rückmeldung an die zuweisende Praxis.

  • Terminanfragen kommen unvollständig an

    Überweisung, Vorbefunde oder die Dringlichkeit fehlen – und müssen erst nachgefragt werden.

  • Befunde und Arztbriefe gehen verteilt ein

    Unterlagen kommen per Fax, Post und E-Mail und werden von Hand zugeordnet.

  • Absagen hinterlassen ungenutzte Lücken

    Kurzfristig frei gewordene Termine werden nicht oder nur mit viel Telefonaufwand nachbesetzt.

  • Standorte arbeiten jeweils anders

    Im MVZ haben sich an jedem Standort eigene Listen, Vorlagen und Wege entwickelt.

  • Rückfragen zuweisender Praxen binden Zeit

    Ob ein Termin vergeben oder ein Befund verschickt ist, wird telefonisch geklärt.

Drei Beispielszenarien.

Die Szenarien sind hypothetisch und zeigen mögliche Lösungswege, keine Kundenprojekte. Was davon machbar ist, hängt auch vom eingesetzten Praxis- und Terminsystem ab.

  1. Terminanfragen mit vollständigen Angaben

    Beispielszenario · Facharztpraxis

    Ausgangslage
    Anfragen kommen per Telefon und E-Mail; Überweisung und Vorbefunde fehlen, die Einordnung dauert.
    Möglicher Lösungsweg
    Eine strukturierte Anfrage mit den nötigen Angaben, die an die passende Sprechstunde weitergeleitet wird.
    Praktischer Nutzen
    Weniger Nachfragen vor dem Termin und eine schnellere Einordnung durch das Team.
  2. Einheitliche Abläufe über mehrere Standorte

    Beispielszenario · MVZ

    Ausgangslage
    Jeder Standort führt eigene Listen und Vorlagen; Vertretungen finden sich schwer zurecht.
    Möglicher Lösungsweg
    Gemeinsame Vorlagen, abgestimmte Statusbegriffe und eine Übersicht, die alle Standorte gleich nutzen.
    Praktischer Nutzen
    Vertretungen und Übergaben zwischen Standorten gelingen ohne Einarbeitung in eigene Sonderwege.
  3. Frei gewordene Termine nachbesetzen

    Beispielszenario · Facharztpraxis

    Ausgangslage
    Absagen kommen kurzfristig, die Warteliste steht auf Papier, und Nachrücker werden einzeln angerufen.
    Möglicher Lösungsweg
    Eine geordnete Warteliste mit Benachrichtigung, sofern das eingesetzte Terminsystem dafür eine Anbindung erlaubt.
    Praktischer Nutzen
    Weniger ungenutzte Termine bei deutlich weniger Telefonaufwand.

So kann eine strukturierte Anfrage aussehen.

Pflichtangaben werden bei der Eingabe geprüft, die zuständige Stelle wird benachrichtigt, und der Stand ist für das Team sichtbar. Die Entscheidung über den Termin trifft weiterhin die Praxis.

Eingegangene AnfrageWebformular

Anliegen
Terminverschiebung
Eingang
08:12 Uhr
Rückruf
erwünscht
Angaben
vollständig

Ablauf danachWorkflow

  1. Pflichtangaben geprüftohne Nachfrage vollständigAutomatisch
  2. Zuständigkeit zugeordnetTerminvergabeAutomatisch
  3. Team benachrichtigtE-Mail an die TerminvergabeAutomatisch
  4. Neuen Termin bestätigenEntscheidung durch das TeamOffen
Beispielszenario als Demonstration mit fiktiven Daten, keine bestehende Anwendung.

Sorgfältig mit sensiblen Daten.

Im Gesundheitswesen entscheidet nicht nur, was technisch möglich ist, sondern auch, wo und wie Daten verarbeitet werden. Das wird vor jeder Umsetzung gemeinsam geklärt.

  • Rollen und Zugriffsrechte

    Jede Person sieht und bearbeitet nur, was sie für ihre Aufgabe braucht.

  • Erforderliche statt möglicher Daten

    Ein Ablauf erfasst nur die Angaben, die er tatsächlich benötigt.

  • Geeignete Betriebsumgebung

    Wo eine Lösung läuft – lokal, auf eigenen Servern oder bei einem Anbieter – wird passend zu den Daten gewählt.

  • Nachvollziehbare Verarbeitung

    Es bleibt erkennbar, wer einen Vorgang wann bearbeitet hat.

  • Organisatorische Voraussetzungen

    Verträge zur Auftragsverarbeitung, Berechtigungskonzepte und Einweisungen gehören zur Einführung dazu.

  • Vorhandene Software

    Anbindungen hängen von den Schnittstellen und den Bedingungen des jeweiligen Herstellers ab.

Nicht jedes Automatisierungswerkzeug ist für Gesundheitsdaten geeignet, und eine pauschale Zusage zur Datenschutzkonformität gibt KollaMed nicht. Medizinische und therapeutische Entscheidungen bleiben beim Fachpersonal: Automatisiert werden administrative Schritte, keine Diagnosen, Therapien oder medizinischen Bewertungen.

Welcher Ablauf kostet Sie gerade am meisten Zeit?

Beschreiben Sie ihn im unverbindlichen Erstgespräch. Danach wissen Sie, ob sich eine Veränderung lohnt und welche Art von Lösung infrage kommt – organisatorisch, mit vorhandener Software oder mit einem eigenen Werkzeug.